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Erlebnisberichte


Erlebnisberichte aus der Schule für Heilung


Erlebnisbericht von Hannelore Thommen
Artikel aus dem "teamwork" der Gellertkirche Basel von Barbara Nüesch

Der verlorene Vater
Im letzten Februar hat Hannelore Thommen (47) zum ersten Mal ihren leiblichen Vater gesehen. Noch geht ihr das „Papa“ etwas ungewohnt von den Lippen. Die Vaterbeziehung ist ja noch so neu. Doch sie veränderte auch Hannelores Beziehung zu ihrem himmlischen Vater. Diesem neu „Daddy“ zu sagen, das geht hingegen schon ganz locker....
ganzer Artikel (PDF)


Erlebnisbericht von Birgit Ott
vom letzten Schuldurchgang
Hörbericht
(4:21min)
Erlebnisbericht von Anja Winkelmann
Skeptische Ärztin erlebt Wunder
Hörbericht
(1:01h)

Film: Anja's ungleich lange Beine (6:13min)
low | medium | high quality


Erlebnisbericht von Esther Gerber
Gehalten in der Schule für Heilung am 19. September 2009
Hörbericht

Erlebnisbericht von Peter W.
Gehalten in der Schule für Heilung am 19. September 2009
Hörbericht

Zeugnis Betty Heimgartner
Gesund nach Heilungsgottesdienst am 19.6.09 in Thun

Mein Problem: Nach Einnahme bestimmter Lebensmittel bekam ich innerhalb 1 Std. nach dem Essen während 10-14 Stunden Symptome wie Herzklopfen. Daraufhin konnte ich abends nicht einschlafen.
Ab Okt. 2008 konsultierte ich mehrere Ärzte (Hausarzt, Allergologe, Ernährungsberatung, Überweisung zum Internisten). Blutbild, Schilddrüse, Magen und Darm wurden untersucht. Ausser Amöben im Darm, zu wenig Folsäure und Vitamin B12 fanden die Ärzte nichts. Der Verdacht deutete auf eine Histamin-Intoleranz hin (geringfügige Reaktion festgestellt).
Auf Anraten des Arztes (und auch aus eigener Überzeugung) begab ich mich zu einer Ernährungsberaterin und stellte die Ernährung um. Weil ich mittlerweile auf viele Nahrungsmittel mit den oben genannten Symptomen reagierte, liess ich folgendes aus meinem Speiseplan weg: Käse, Wurst, Schinken, Schokolade, Citrusfrüchte, Wein, Eier, Nüsse, Geschmacksverstärker (Aromat). Sowie alles, was Zitronensäure enthält (viele Lebensmittel sind damit konserviert).
Die Ernährungsumstellung funktionierte einige Wochen, dann traten die obigen Symptome wieder auf. So nahm ich auf Anordnung des Arztes anfänglich Schlaftabletten, später jedoch regelmässig Antihistaminika. Bei steigender Dosierung zeigten sie Wirkung bis April 2009 – danach nicht mehr.
In der Zeit vom November 2008 bis Juni 2009 hatte ich 7 kg abgenommen.
In der Kleingruppe betete man häufig mit mir, dass Jesus die Histamin-Intoleranz heilen möge. Es erfolgte keine Besserung. Auch von Seiten meines Mannes erhielt ich viel Verständnis und Unterstützung im Gebet. Aber ich vertrug immer weniger Lebensmittel. Durch die Schlafprobleme konnte ich kaum noch etwas unternehmen: Am Nachmittag musste ich nach der Arbeit oft ins Bett und war abends müde. Ich war antriebslos und ohne Energie. Zudem litt ich zeitweise unter depressiven Verstimmungen. Wenn ich so schlapp war, hatte ich sehr niedrigen Blutdruck, Blähungen, Durchfall, Schweissausbrüche, bis hin zum Schüttelfrost.
Im Mai 2009 ging ich zu einem Alternativarzt. Nach diversen Untersuchungen empfahl er mir eine Bioresonanz-Therapie. Für mich als Christin war diese Therapie jedoch nicht akzeptabel. Mein Mann ermutigte mich daraufhin, einen Heilungsgottesdienst zu besuchen. In der Zwischenzeit überlegten wir noch, ob wir ev. okkulte Dinge in der Wohnung haben. So habe ich z.B. 3 Geschenke weggeworfen.
Im Juni 2009 wurde es für mich unerträglich – ich vertrug kaum noch Lebensmittel. Am Freitag, den 19. Juni 2009, besuchten wir einen Gottesdienst - im Rahmen der Konferenz „Tage der Heilung 2009“ in Thun. Das Gebet um Heilung ist unspektakulär. Die Umstehenden beteten mit denen, die von Gott Heilung wünschten. Wir fühlen uns wohl hier, es ist alles sehr entspannt, offen und unkompliziert.
Ich hielt intensiv am Gebet fest. Ich dankte für die Heilung und wies den Feind im Namen Jesu weg! Trotz der Symptome begann ich etwas zu essen, was ich sonst nicht vertrug. Zwei Tage nach dem Gottesdienst hielten die Symptome noch an. Ab Montag, 21. Juni, waren sie weg! Nun ass ich jeden Tag etwas Neues, was ich vorher nicht vertragen hatte. Nun, wo ich wieder alles essen konnte, erlebte ich eine völlig neue Lebensqualität!
Nach 2 Wochen begannen die Symptome wieder zeitweise. Dann sang ich Loblieder, betete in Sprachen – und irgendwann waren sie verschwunden. Dies ging bestimmt noch 11-12 Mal so. Ich machte die Beobachtung, wenn ich bei Schlafproblemen Lobpreis machte, einen Psalm las, betete, war ich auf einmal eingeschlafen. Psalm 91 wurde in dieser Zeit mein Lieblingspsalm.
Dieses ¾ Jahr brachte mich näher zu Gott. Auch wurde ich barmherziger mit Menschen, die krank sind. Vor allen Dingen half mir das Lesen in der Bibel, und ich lernte Gott besser kennen. Die Beziehung zwischen meinem Mann und mir wurde ebenso gestärkt.
Gleichzeitig ist meinem Mann und mir bewusst geworden, dass die unsichtbare Welt für ihren Machtbereich kämpft, und dass wir das nicht unterschätzen dürfen! Aber durch Gebet und Lobpreis erfahren wir, dass Jesus stärker ist!

Erlebnisbericht von M.S.
Im Jahr 2006 kam ich an die „Schule für Heilung“. Hinter mir lag eine endlose Seelsorger-Odyssee. Ich war innerlich wie tot, spürte keine Gefühle mehr. Doch nichts "half", um diese innere Zerbrochenheit zu heilen. Nicht einmal der Psychiater, den ich seit vielen Jahren besuche, wusste Rat. Als Einziges betonte er immer wieder, dass wir unter keinen Umständen meine Kindheit anschauen würden im Versuch, sie zu verarbeiten. Er meinte, ich würde dies gar nicht überleben. Ich sei ein hoffnungsloser Fall, ein emotionaler Krüppel...innerlich total zerbrochen und ohne Gefühle.
Heute weiss ich, dass dies eine Lüge war und ist – denn für Gott gibt es keine hoffnungslosen Fälle.
So kam ich 2006 nach Gwatt. Ich dachte, nach einem Wochenende sei ich geheilt. Doch Gott hat seinen eigenen Zeitplan. Und es kostete mich auch einen Preis. Es war der Preis bereit zu sein, meine tiefsten inneren Wunden hin zu halten und mich vom himmlischen Vater gesundlieben zu lassen... Oft befürchtete ich, dass ich all dies nicht überleben würde. Doch Gott war gnädig. Liebevoll half er mir auf, wenn ich wieder einmal stürzte - und ich fühlte mich trotz aller Angst immer mehr geborgen bei IHM. Meine Gefühle (negative und positive) konnte ich immer mehr zulassen.
Ich bin immer noch auf dem Weg zur inneren Genesung. Und ich denke, das ist auch ein lebenslanger Prozess. Doch so vieles ist schon gut geworden.
Mein Psychiater meint, ich solle weiterhin die „Schule für Heilung“ besuchen - er könne mir nicht helfen, Thun sei das einzig Richtige für mich. Und er staunt über die Fortschritte, die in den letzten 3 Jahren in meinem Seelenleben geschehen sind. Er ist davon überzeugt, dass das Programm der Heilungsschule die beste Traumatherapie sei, von der er je gehört habe...
So werde ich weiterhin Gott mein Herz heilen und lieben lassen...

Erlebnisbericht über Susanna Knutti

«Gott kommt mit Liebe in die Mankos meiner Seele»

Susanna Knutti bezeichnet sich als „Alles-oder-nichts-Typ". Sie wollte für Gott etwas bewegen, nachdem sie Jesus 1987 ihr Leben gegeben hatte.

Die Thunerin besuchte zahlreiche Schulungen und Seelsorge-Seminare, schloss 1999 die Ausbildung zur Erwachsenenbildnerin ab, ging nach Italien und leitete während mehrerer Jahre eine kleine evangelische Gemeinde im Piemont. „Ich öffnete Haus und Herz für meine Leute, predigte und kochte, organisierte und übersetzte. Ich gab vollen Einsatz und die Leute kamen gerne." Innert weniger Wochen sei alles zerbrochen, sagt Susanna, durch Intrigen, Eifersucht, böses Gerede und Unversöhnlichkeit. Als sie im Januar 2008 in die Schweiz zurückkam, war sie am Nullpunkt. Als hätte Gott eine Mauer in ihr Leben gestellt. „Ich war am Ende meiner Kräfte."

Auffangnetz
Allmählich dämmerte ihr die Einsicht, dass Gott es auch in diesem Zerbruch gut mit ihr meinte. „Es war Liebe, dass er mir die Mauer ins Leben stellte. Er hatte ein Auffangnetz vorbereitet - und er stellte mir Freunde und meine Familie an die Seite." In der „Schule für Heilung" (SFH) im Gwatt bei Thun, einer Folge von Wochenend-Seminaren zur geistlichen Klärung und Zurüstung, gingen neue Türen auf. "Hier wurde ich angenommen ohne Anklagen und Vorwürfe, mit Barmherzigkeit. Dank diesem Zerbruch bin ich endlich mir selbst - und Gott begegnet."

Leisten aus Angst vor Ablehnung
Susanna merkte: „Ich bin geliebt von ihm, ohne dass ich etwas leiste." Dies war gewaltig, „denn ich hatte meine Arbeit aus eigener Kraft getan und gemeint, Gott und mir selbst beweisen zu müssen, dass sein Wort wahr ist und sein Reich vollen Einsatz lohnt." Susanna denkt heute, dass ihr Leisten-Wollen davon getrieben war, tiefere Schichten ihres Selbst zu verdecken, gut dazustehen vor sich selbst und anderen, „auch die Angst vor Ablehnung zu verdrängen, Angst vor echter Beziehung. Nun habe ich erlebt und erlebe immer wieder, dass Gott mit Liebe und Wärme in die tiefsten Bedürfnisse und Mankos meiner Seele kommt und sie ausfüllt."

Zusehen, wie Jesus mich heilt
Wegweisend wurde für die Endvierzigerin, was SFH-Leiter Walter Bernhard betonte: „Gott nimmt dich an sein Herz." Der Prozess erforderte allerdings, dass die Draufgängerin sich Zeit nahm und ihre Seele Gott hinhielt. „In einer Gebetszeit erlebte ich durch inneres Sehen und Hören, wie Jesus meinen Mangel (einfach angenommen sein) ausfüllte. Ich konnte dieses ‚Loch‘ in mir sehen - es ging bis an den Anfang meines Seins. Ich sah, wie Jesus die Hand darauf hielt und es zumachte. Ich spürte das auch körperlich: Es tat weh. Ich weinte und spürte dann, wie tiefe Beruhigung und Frieden mich erfüllten."

Susanna empfindet, dass Erlebnisse wie dieses ihre Identität erneuert haben. Sie hält als kostbaren Schatz die Gewissheit fest, von Gott zu 100 Prozent angenommen zu sein. „Es wird hell, wenn Jesus in die Keller der Seele hinein kann. Man muss sich nicht mehr fürchten!"

Entspannter in Beziehungen
Dies hat Auswirkungen auf Beziehungen. "Ich definiere mich nicht mehr über meine Versagen und Mängel und bin somit nicht mehr ‚erpressbar‘ über das schlechte Gewissen. Ich kann meine Ansprüche und Meinung vertreten, ich kann nein sagen, ich muss nicht geben oder leisten, um angenommen zu werden. Innere Freiheit - und ein entspanntes Verhältnis zu anderen." Susanna wünscht, dass alle Heilung und diesen Frieden erleben können - „Gott hat sie bereit für jede Person, die an ihn glaubt."

Susanna besuchte nach dem Grundkurs der SFH auch die Vertiefungsseminare. Als Coach selbständig tätig, will sie weitergeben, was ihr geschenkt wurde. „Endlich erlebe ich, was es heisst, wirklich geliebt zu sein. Das Leben zu geniessen, inneren Frieden und Freude zu haben."

Autor: Peter Schmid
Quelle: Jesus.ch

Erlebnisbericht über Yvonne und Urs Diem
«Ich habe heute einen anderen Mann»


Fasziniert sehen Yvonne und Urs Diem, dass Gott sie nach über 30 jähriger Ehe einander noch näher gebracht hat. Sie können andere Paare in der Vertiefung ihrer Ehe begleiten.
„Gott gibt uns Ehepaare, die wir begleiten können", sagen Diems. Als ihre vier Kinder auszufliegen begannen, fragten sich die Familienfrau und der Informatiker, wie sie sich Gott gemeinsam zur Verfügung stellen könnten.

Lernprozess
In der „Schule für Heilung" (SFH) im Gwatt am Thunersee hat Yvonne sich besser kennengelernt. „Ich habe erkannt, wer ich in Christus bin und was ich in ihm habe. Immer besser kann ich fixe Vorstellungen - wie Gott an mir und meinen Nächsten wirken sollte - loslassen und ihm abgeben. Dies macht mich und die anderen frei."

Yvonne steht in einem Lernprozess: „Ich versuche, das Gelernte täglich anzuwenden, indem ich Gott frage, was dran ist. Ich schaue mehr weg von mir, hin zu ihm. Ich bin immer noch dran, Gott ganz zu vertrauen. Dass er so an mir und meinen Liebsten wirken kann, wie er will, nicht wie ich dachte, dass es gut wäre." Die Beziehung zu Urs und zu den Kindern hat sich vertieft. Yvonne staunt: „Je mehr ich Gott vertraut habe, desto freier wurde ich."

Loslassen - einander näher kommen
Urs bestätigt im Gespräch den Eindruck seiner Frau. „Unsere Ehe ist gewachsen und hat an Tiefe gewonnen. Indem wir einander bewusst freisetzten und losliessen, sind wir einander näher gekommen." Früher war es anders, fügt Yvonne an: „ Wir haben einander blockiert und gefangen genommen. Oft schnitten wir einander die Luft ab." In der SFH war Zeit, den Lebensstil des Partners zu erkunden. „Wir haben erkannt, wie wir aufeinander reagieren, auch in Stress-Situationen."

Urs kann seine Frau besser wahrnehmen und auf ihre Gefühlsäusserungen liebevoll reagieren - meistens, wie er meint. Yvonne äussert ihre Gefühle und Einschätzungen in einer Art und Weise, die bei ihm gut ankommt, auch wenn ab und zu ein heikles Thema ansteht. Mit der Zeit hat sich das intuitive Verständnis fürs Wollen und Tun des Partners vertieft.

Ganzheitlich gestärkt
In den Intensiv-Wochenenden, Anbetungszeiten und der Gebetsseelsorge, die sie im Gwatt in Anspruch nahmen, haben Urs und Yvonne Diem geübt, auf Gott zu hören und das Empfangene umzusetzen. „Je näher wir bei Gott sind, desto näher kommen wir einander." Yvonne erlebte die bedingungslose Liebe des Vaters im Himmel. Bei Urs gab es „ganzheitliche Stärkung nach völliger Erschöpfung". Wiederkehrende Stirnhöhlenvereiterungen wurden geheilt, er wurde ganz gelöst von Belastungen von Vorahnen und von Angst befreit.

„Jeder einzelne Punkt hat sich positiv auf unsere Ehe ausgewirkt". Denn wenn der eine Ehepartner wieder einen Schritt näher zu Gott kommt, hinterlässt dies auch beim anderen und in der Ehe positive Spuren."

Eheglück
Diems verschweigen schmerzliche Schritte nicht. Es galt auch falsche Verhaltensmuster abzulegen, sie wie „schlechte" Wurzeln ausreissen zu lassen. „Doch gerade diese Erfahrungen helfen auch in Gesprächen mit anderen Personen und Ehepaaren, die wir begleiten. Wichtig ist zu forschen, was Gott will. Er allein weiss den richtigen Rat."

Yvonne ist dankbar für die Wertschätzung, die ihr der Ehemann heute entgegenbringt. Die gegenseitige selbstlose Liebe wirke wie ein Jungbrunnen, meint sie, „sie erfrischt, stärkt und hält jung. Ich habe heute einen anderen Mann." Urs fügt an: „...und ich eine andere Frau."

Autor: Peter Schmid
Quelle: Jesus.ch
Erlebnisbericht über Monika Schmid
«Ich konnte meinen Eltern vergeben»


Für Monika ist ein neuer Tag angebrochen. Ihr Leben hat sich aufgehellt. «Ich habe noch an keinem Ort so viel Annahme und Trost erfahren.»
Monika wurde in eine Familie hineingeboren, in der Gefühle und Wertschätzung keinen Platz hatten. «Der Alltag war von sexistischen Handlungen und primitiven Äusserungen durchdrungen.» Monika reagierte darauf, indem sie sich als kleines Kind äusserlich und innerlich isolierte. Als sie neun Jahre alt war, erkrankte ihre Mutter an Krebs. Fünf Jahre später starb sie. Der Vater, überfordert, war nicht für sie und ihre Schwestern da. «Ich beschloss: Ich brauche niemanden. Die Welt ist es nicht wert, dass ich je wieder eine Träne für sie vergiesse!»

Mauern und Flüche
Monika lebte für sich, mauerte sich ein, misstraute ihrer Umgebung. «Ich hatte keine Freunde, lebte Beziehung zu den Katzen, Kühen und Hunden meines Nachbarn. Ich konnte nicht kommunizieren und geriet rasch in Streit mit meinem Gegenüber. Ich pflegte ein grosses Repertoire an Fluchwörtern, fluchte und verfluchte alles und jeden. In der Nacht hatte ich über Jahre Panikattacken und meinte zu sterben. Da mein Selbstbild so verzerrt war und ich dachte, keine Daseinsberechtigung hier auf Erden zu haben, schwieg ich und schluckte alle Ängste. Ich verdiente keinen Trost, kein gutes Wort, keine Umarmung. Das hatte ich in meiner Kindheit erlebt und das glaubte ich auch. Ich war nicht beziehungsfähig.»

Beruflich machte Monika ihren Weg. «Ich war immer gut in der Schule und was Mädchen meist hassen, liebte ich. In Mathematik und Algebra schrieb ich Bestnoten. Trotzdem suchte ich mir eine Lehrstelle als Kleinkinderzieherin und arbeitete danach fünf Jahre als Gruppenleiterin. Ich identifizierte mich mit den emotional verletzten und vernachlässigten Kinder und entwickelte eine besondere Sensibilität für sie.» Später bildete sie sich zur diplomierten Leiterin für Krippen und ähnliche Einrichtungen weiter.

Sehnsucht nach Gott!
Monika hatte als junge Frau ihr Leben Jesus gegeben; sie gehörte verschiedenen Freikirchen an. In einer christlich geführten Urlaubsgruppe erlebte sie elf Jahre später eine persönliche Erweckung. In dieser Zeit gewann sie auch den Eindruck, dass Gott sie in einen ganzheitlichen Seelsorgedienst führen wollte. «Ich hatte Hunger und Sehnsucht nach Gott. Und ich wusste, da gibt es noch viel mehr als was ich bis jetzt erlebte! Aber ich merkte gleichzeitig, dass mir meine Vergangenheit im Weg stand.» Monika hatte mehrfach Seelsorge in Anspruch genommen, «doch verhinderte das verzerrte Vaterbild , dass ich in die Fülle, die mir Gott-Vater schenken wollte, kommen konnte. Ich kannte Jesus und den Heiligen Geist; aber ich kannte nicht Gott als Vater.»

In die Kindheit zurückgeworfen
2004 nahm Monika an der Konferenz «Tage der Heilung» in Thun teil. Sie war auf der Suche nach «Leuten, die ähnlich ticken». Und stiess auf Menschen, die ihr Verlangen teilten, Gott übernatürlich und in einer neuen Intimität zu erleben. Drei Jahre später nahm sie erneut an der Konferenz teil. «Diese Heilungstage waren turbulent, warfen mich zurück in meine Kindheit und brachten mich an den Rand eines Zusammenbruchs. Ich erkannte, dass ich in meinen Emotionen und meinem falschen Vaterbild Heilung brauchte.» Als Walter Bernhard die «Schule für Heilung» (SFH) mit eben diesen Schwerpunkten vorstellte, wusste Monika, dass sie teilnehmen wollte.

Die konkreten Anregungen und Herausforderungen fürs Leben mit Christus, die an den SFH-Wochenenden im Gwatt weitergegeben wurden, taten ihr neue Dimensionen auf. Sie musste niemandem etwas vormachen. «Wenn ich traurig war, durfte ich weinen, wenn ich fröhlich war, durfte ich lachen, wenn ich bockig war, durfte ich bockig sein. Da war kein Verurteilen, kein ‚Reiss dich zusammen‘ oder ‚Da solltest du jetzt so langsam drüberstehen...‘.»

Mit der Biographie versöhnt
Dies tat der verletzten Seele von Monika wohl. In der Gebetsseelsorge, die im Rahmen der SFH angeboten wird, arbeitete Gott weiter an aufgebrochenen Wunden und heilte sie. «Ich bin immer noch dran, aber es ist schon viel Heilung passiert. Ich konnte mich mit meiner Biographie versöhnen und meinen Eltern vergeben. Das setzte weitere Heilung frei. Ich bin heute viel offener, fröhlicher und spontaner. Das sagen jene, die meinen Werdegang an der Schule für Heilung mitverfolgt haben, Seelsorgerinnen und Freunde. Und mein Gott-Vater- Bild wird immer mehr ins rechte Licht gerückt!»

Intimität mit Gott
Was geschah mit dem Hunger nach Gott? Monika lächelt. «Der wird immer grösser! Er leitet mich in eine tiefe, noch nicht da gewesene Intimität mit ihm. Ab und zu beschenkt mich Gott mit einem übernatürlichen Liebesbeweis! Ich kann von ganzem Herzen sagen: Jesus liebt mich; und ich liebe diesen Jesus mit jeder Faser meines Herzens immer mehr!»

Heute sieht sich die Single-Frau auf dem Weg in ihre Berufung. Es fasziniert und beglückt sie, dass Gott Menschen tief innen heilt und wiederherstellt. Für sich hält sie fest: «Ich will, dass die Herrlichkeit Gottes in der Schweiz sichtbar wird, im natürlichen wie im übernatürlichen Bereich! - Und: s‘chunnt guet!»

Autor: Peter Schmid
Quelle: Jesus.ch

Erlebnisbericht Daniel B.
Am ersten Wochenende erlaubte ich Gott, mir den Zustand meines Herzens aufzuzeigen. Gott nahm mich beim Wort, zeigte mir den Zustand durch verschiedene Bilder und berührte mich sanft, Punkt für Punkt. Das Schöne dabei war, zu erleben, wie mich Gott zwar herausgefordert, aber nie überfordert hat. Die Angst ist dem Vertrauen gewichen und tiefe Wunden wurden geheilt.
Erlebnisbericht Esther G.
Beim Gebet kam so viel Schmerz hoch, den ich als kleines Mädchen erlebt hatte. Die ganze Einsamkeit, Verlassenheit, eine Urangst und Panik und all die Enttäuschungen, die ich als kleines Mädchen hinuntergeschluckt hatte, kamen hoch. Ich durfte alles hinausweinen und ich erlebte zum ersten Mal, wie der himmlische Vater Zugang hatte zu meinem Innersten.
Er heilte all die tiefen Lebenswunden. Vorher war alles Kopfwissen und nun erlebe ich es ganz tief in meinem Herzen. Ich wurde herausgelöst aus dem Gefängnis der Einsamkeit und begann neu zu leben.
In den Armen des himmlischen Vaters kam ich das erste Mal zur Ruhe. Ich fühlte mich das erste Mal total geliebt, angenommen, ohne dass ich etwas tun musste. Seit diesem Tag erlebe ich jeden Tag und auch in der Nacht, die Liebe des himmlischen Vaters.
Erlebnisbericht Victor B.
Die Kombination von Lehre, Zeugnissen, prophetischem Gebet und Befreiungsdienst haben in meinem Leben einen tiefgreifenden Heilungsprozess in Gang gebracht. Ich erlebe es besonders wertvoll, dass diese themenzentrierte Schule über mehrere Monate dauert und jeder sich zwischen den Wochenenden immer wieder seinem gewohnten Umfeld stellen muss. Damit kann der Nachhaltigkeit der Heilung auch genügend Bedeutung beigemessen werden. Durch das während der Schule gewachsene Verständnis meiner Identität in Christus als dem Sohn des Vaters ist es mir gelungen, mich mehr und mehr von meinem Leistungsdenken zu verabschieden.




Hannelore und ihr Vater















Birgit Ott


Anja Winkelmann


Esther Gerber


Peter A. W.
www.bts-seelsorge.ch/seite41.html


Betty Heimgartner











































































«Ich war am Ende meiner Kräfte»: Susanna Knutti
www.coaching-4-life.ch

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 









 

 


«Wir haben erkannt, wie wir aufeinander reagieren»: Yvonne und Urs Diem







 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 





 


«S’chunnt guet»:
Monika Schmid