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Erlebnisberichte
Erlebnisberichte aus der Schule für Heilung
Erlebnisbericht von Birgit Ott
vom letzten Schuldurchgang
Hörbericht
(4:21min)
Erlebnisbericht
von Anja Winkelmann
Skeptische Ärztin erlebt Wunder
Hörbericht (1:01h)
Film: Anja's
ungleich lange Beine (6:13min)
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Erlebnisbericht von Esther Gerber
Gehalten in der Schule für Heilung am
19. September 2009
Hörbericht

Erlebnisbericht von Peter W.
Gehalten in der Schule für Heilung am
19. September 2009
Hörbericht

Zeugnis Betty Heimgartner
Gesund nach Heilungsgottesdienst am 19.6.09 in Thun
Mein Problem: Nach Einnahme bestimmter Lebensmittel
bekam ich innerhalb 1 Std. nach dem Essen während 10-14 Stunden
Symptome wie Herzklopfen. Daraufhin konnte ich abends nicht einschlafen.
Ab Okt. 2008 konsultierte ich mehrere Ärzte (Hausarzt, Allergologe,
Ernährungsberatung, Überweisung zum Internisten). Blutbild,
Schilddrüse, Magen und Darm wurden untersucht. Ausser Amöben
im Darm, zu wenig Folsäure und Vitamin B12 fanden die Ärzte
nichts. Der Verdacht deutete auf eine Histamin-Intoleranz hin (geringfügige
Reaktion festgestellt).
Auf Anraten des Arztes (und auch aus eigener Überzeugung) begab
ich mich zu einer Ernährungsberaterin und stellte die Ernährung
um. Weil ich mittlerweile auf viele Nahrungsmittel mit den oben genannten
Symptomen reagierte, liess ich folgendes aus meinem Speiseplan weg:
Käse, Wurst, Schinken, Schokolade, Citrusfrüchte, Wein, Eier,
Nüsse, Geschmacksverstärker (Aromat). Sowie alles, was Zitronensäure
enthält (viele Lebensmittel sind damit konserviert).
Die Ernährungsumstellung funktionierte einige Wochen, dann traten
die obigen Symptome wieder auf. So nahm ich auf Anordnung des Arztes
anfänglich Schlaftabletten, später jedoch regelmässig
Antihistaminika. Bei steigender Dosierung zeigten sie Wirkung bis April
2009 – danach nicht mehr.
In der Zeit vom November 2008 bis Juni 2009 hatte ich 7 kg abgenommen.
In der Kleingruppe betete man häufig mit mir, dass Jesus die Histamin-Intoleranz
heilen möge. Es erfolgte keine Besserung. Auch von Seiten meines
Mannes erhielt ich viel Verständnis und Unterstützung im Gebet.
Aber ich vertrug immer weniger Lebensmittel. Durch die Schlafprobleme
konnte ich kaum noch etwas unternehmen: Am Nachmittag musste ich nach
der Arbeit oft ins Bett und war abends müde. Ich war antriebslos
und ohne Energie. Zudem litt ich zeitweise unter depressiven Verstimmungen.
Wenn ich so schlapp war, hatte ich sehr niedrigen Blutdruck, Blähungen,
Durchfall, Schweissausbrüche, bis hin zum Schüttelfrost.
Im Mai 2009 ging ich zu einem Alternativarzt. Nach diversen Untersuchungen
empfahl er mir eine Bioresonanz-Therapie. Für mich als Christin
war diese Therapie jedoch nicht akzeptabel. Mein Mann ermutigte mich
daraufhin, einen Heilungsgottesdienst zu besuchen. In der Zwischenzeit
überlegten wir noch, ob wir ev. okkulte Dinge in der Wohnung haben.
So habe ich z.B. 3 Geschenke weggeworfen.
Im Juni 2009 wurde es für mich unerträglich – ich vertrug
kaum noch Lebensmittel. Am Freitag, den 19. Juni 2009, besuchten wir
einen Gottesdienst - im Rahmen der Konferenz „Tage der Heilung
2009“ in Thun. Das Gebet um Heilung ist unspektakulär. Die
Umstehenden beteten mit denen, die von Gott Heilung wünschten.
Wir fühlen uns wohl hier, es ist alles sehr entspannt, offen und
unkompliziert.
Ich hielt intensiv am Gebet fest. Ich dankte für die Heilung
und wies den Feind im Namen Jesu weg! Trotz der Symptome begann
ich etwas zu essen, was ich sonst nicht vertrug. Zwei Tage nach dem
Gottesdienst hielten die Symptome noch an. Ab Montag, 21. Juni, waren
sie weg! Nun ass ich jeden Tag etwas Neues, was ich vorher nicht vertragen
hatte. Nun, wo ich wieder alles essen konnte, erlebte ich eine völlig
neue Lebensqualität!
Nach 2 Wochen begannen die Symptome wieder zeitweise. Dann sang ich
Loblieder, betete in Sprachen – und irgendwann waren sie verschwunden.
Dies ging bestimmt noch 11-12 Mal so. Ich machte die Beobachtung, wenn
ich bei Schlafproblemen Lobpreis machte, einen Psalm las, betete, war
ich auf einmal eingeschlafen. Psalm 91 wurde in dieser Zeit mein Lieblingspsalm.
Dieses ¾ Jahr brachte mich näher zu Gott. Auch wurde ich
barmherziger mit Menschen, die krank sind. Vor allen Dingen half mir
das Lesen in der Bibel, und ich lernte Gott besser kennen. Die Beziehung
zwischen meinem Mann und mir wurde ebenso gestärkt.
Gleichzeitig ist meinem Mann und mir bewusst geworden, dass die unsichtbare
Welt für ihren Machtbereich kämpft, und dass wir das nicht
unterschätzen dürfen! Aber durch Gebet und Lobpreis
erfahren wir, dass Jesus stärker ist!

Erlebnisbericht von Monika Schärli
Im Jahr 2006 kam ich an die „Schule
für Heilung“. Hinter mir lag eine endlose Seelsorger-Odyssee.
Ich war innerlich wie tot, spürte keine Gefühle mehr. Doch
nichts "half", um diese innere Zerbrochenheit zu heilen. Nicht
einmal der Psychiater, den ich seit vielen Jahren besuche, wusste Rat.
Als Einziges betonte er immer wieder, dass wir unter keinen Umständen
meine Kindheit anschauen würden im Versuch, sie zu verarbeiten.
Er meinte, ich würde dies gar nicht überleben. Ich sei ein
hoffnungsloser Fall, ein emotionaler Krüppel...innerlich total
zerbrochen und ohne Gefühle.
Heute weiss ich, dass dies eine Lüge war und ist – denn für
Gott gibt es keine hoffnungslosen Fälle.
So kam ich 2006 nach Gwatt. Ich dachte, nach einem Wochenende sei ich
geheilt. Doch Gott hat seinen eigenen Zeitplan. Und es kostete mich
auch einen Preis. Es war der Preis bereit zu sein, meine tiefsten inneren
Wunden hin zu halten und mich vom himmlischen Vater gesundlieben zu
lassen... Oft befürchtete ich, dass ich all dies nicht überleben
würde. Doch Gott war gnädig. Liebevoll half er mir auf, wenn
ich wieder einmal stürzte - und ich fühlte mich trotz aller
Angst immer mehr geborgen bei IHM. Meine Gefühle (negative und
positive) konnte ich immer mehr zulassen.
Ich bin immer noch auf dem Weg zur inneren Genesung. Und ich denke,
das ist auch ein lebenslanger Prozess. Doch so vieles ist schon gut
geworden.
Mein Psychiater meint, ich solle weiterhin die „Schule für
Heilung“ besuchen - er könne mir nicht helfen, Thun sei das
einzig Richtige für mich. Und er staunt über die Fortschritte,
die in den letzten 3 Jahren in meinem Seelenleben geschehen sind. Er
ist davon überzeugt, dass das Programm der Heilungsschule die beste
Traumatherapie sei, von der er je gehört habe...
So werde ich weiterhin Gott mein Herz heilen und lieben lassen...

Erlebnisbericht über Susanna Knutti
«Gott kommt mit Liebe in die Mankos meiner Seele»
Susanna Knutti bezeichnet sich als „Alles-oder-nichts-Typ".
Sie wollte für Gott etwas bewegen, nachdem sie Jesus 1987 ihr Leben
gegeben hatte.
Die Thunerin besuchte zahlreiche Schulungen und Seelsorge-Seminare,
schloss 1999 die Ausbildung zur Erwachsenenbildnerin ab, ging nach Italien
und leitete während mehrerer Jahre eine kleine evangelische Gemeinde
im Piemont. „Ich öffnete Haus und Herz für meine Leute,
predigte und kochte, organisierte und übersetzte. Ich gab vollen
Einsatz und die Leute kamen gerne." Innert weniger Wochen sei alles
zerbrochen, sagt Susanna, durch Intrigen, Eifersucht, böses Gerede
und Unversöhnlichkeit. Als sie im Januar 2008 in die Schweiz zurückkam,
war sie am Nullpunkt. Als hätte Gott eine Mauer in ihr Leben gestellt.
„Ich war am Ende meiner Kräfte."
Auffangnetz
Allmählich dämmerte ihr die Einsicht, dass Gott es auch in
diesem Zerbruch gut mit ihr meinte. „Es war Liebe, dass er mir
die Mauer ins Leben stellte. Er hatte ein Auffangnetz vorbereitet -
und er stellte mir Freunde und meine Familie an die Seite." In
der „Schule für Heilung" (SFH) im Gwatt bei Thun, einer
Folge von Wochenend-Seminaren zur geistlichen Klärung und Zurüstung,
gingen neue Türen auf. "Hier wurde ich angenommen ohne Anklagen
und Vorwürfe, mit Barmherzigkeit. Dank diesem Zerbruch bin ich
endlich mir selbst - und Gott begegnet."
Leisten aus Angst vor Ablehnung
Susanna merkte: „Ich bin geliebt von ihm, ohne dass ich etwas
leiste." Dies war gewaltig, „denn ich hatte meine Arbeit
aus eigener Kraft getan und gemeint, Gott und mir selbst beweisen zu
müssen, dass sein Wort wahr ist und sein Reich vollen Einsatz lohnt."
Susanna denkt heute, dass ihr Leisten-Wollen davon getrieben war, tiefere
Schichten ihres Selbst zu verdecken, gut dazustehen vor sich selbst
und anderen, „auch die Angst vor Ablehnung zu verdrängen,
Angst vor echter Beziehung. Nun habe ich erlebt und erlebe immer wieder,
dass Gott mit Liebe und Wärme in die tiefsten Bedürfnisse
und Mankos meiner Seele kommt und sie ausfüllt."
Zusehen, wie Jesus mich heilt
Wegweisend wurde für die Endvierzigerin, was SFH-Leiter Walter
Bernhard betonte: „Gott nimmt dich an sein Herz." Der Prozess
erforderte allerdings, dass die Draufgängerin sich Zeit nahm und
ihre Seele Gott hinhielt. „In einer Gebetszeit erlebte ich durch
inneres Sehen und Hören, wie Jesus meinen Mangel (einfach angenommen
sein) ausfüllte. Ich konnte dieses ‚Loch‘ in mir sehen
- es ging bis an den Anfang meines Seins. Ich sah, wie Jesus die Hand
darauf hielt und es zumachte. Ich spürte das auch körperlich:
Es tat weh. Ich weinte und spürte dann, wie tiefe Beruhigung und
Frieden mich erfüllten."
Susanna empfindet, dass Erlebnisse wie dieses ihre Identität erneuert
haben. Sie hält als kostbaren Schatz die Gewissheit fest, von Gott
zu 100 Prozent angenommen zu sein. „Es wird hell, wenn Jesus in
die Keller der Seele hinein kann. Man muss sich nicht mehr fürchten!"
Entspannter in Beziehungen
Dies hat Auswirkungen auf Beziehungen. "Ich definiere mich nicht
mehr über meine Versagen und Mängel und bin somit nicht mehr
‚erpressbar‘ über das schlechte Gewissen. Ich kann
meine Ansprüche und Meinung vertreten, ich kann nein sagen, ich
muss nicht geben oder leisten, um angenommen zu werden. Innere Freiheit
- und ein entspanntes Verhältnis zu anderen." Susanna wünscht,
dass alle Heilung und diesen Frieden erleben können - „Gott
hat sie bereit für jede Person, die an ihn glaubt."
Susanna besuchte nach dem Grundkurs der SFH auch die Vertiefungsseminare.
Als Coach selbständig tätig, will sie weitergeben, was ihr
geschenkt wurde. „Endlich erlebe ich, was es heisst, wirklich
geliebt zu sein. Das Leben zu geniessen, inneren Frieden und Freude
zu haben."
Autor: Peter Schmid
Quelle: Jesus.ch

Erlebnisbericht über Yvonne und Urs Diem
«Ich habe heute einen anderen Mann»
Fasziniert sehen Yvonne und Urs Diem, dass Gott sie nach über 30
jähriger Ehe einander noch näher gebracht hat. Sie können
andere Paare in der Vertiefung ihrer Ehe begleiten.
„Gott gibt uns Ehepaare, die wir begleiten können",
sagen Diems. Als ihre vier Kinder auszufliegen begannen, fragten sich
die Familienfrau und der Informatiker, wie sie sich Gott gemeinsam zur
Verfügung stellen könnten.
Lernprozess
In der „Schule für Heilung" (SFH) im Gwatt am Thunersee
hat Yvonne sich besser kennengelernt. „Ich habe erkannt, wer ich
in Christus bin und was ich in ihm habe. Immer besser kann ich fixe
Vorstellungen - wie Gott an mir und meinen Nächsten wirken sollte
- loslassen und ihm abgeben. Dies macht mich und die anderen frei."
Yvonne steht in einem Lernprozess: „Ich versuche, das Gelernte
täglich anzuwenden, indem ich Gott frage, was dran ist. Ich schaue
mehr weg von mir, hin zu ihm. Ich bin immer noch dran, Gott ganz zu
vertrauen. Dass er so an mir und meinen Liebsten wirken kann, wie er
will, nicht wie ich dachte, dass es gut wäre." Die Beziehung
zu Urs und zu den Kindern hat sich vertieft. Yvonne staunt: „Je
mehr ich Gott vertraut habe, desto freier wurde ich."
Loslassen - einander näher kommen
Urs bestätigt im Gespräch den Eindruck seiner Frau. „Unsere
Ehe ist gewachsen und hat an Tiefe gewonnen. Indem wir einander bewusst
freisetzten und losliessen, sind wir einander näher gekommen."
Früher war es anders, fügt Yvonne an: „ Wir haben einander
blockiert und gefangen genommen. Oft schnitten wir einander die Luft
ab." In der SFH war Zeit, den Lebensstil des Partners zu erkunden.
„Wir haben erkannt, wie wir aufeinander reagieren, auch in Stress-Situationen."
Urs kann seine Frau besser wahrnehmen und auf ihre Gefühlsäusserungen
liebevoll reagieren - meistens, wie er meint. Yvonne äussert ihre
Gefühle und Einschätzungen in einer Art und Weise, die bei
ihm gut ankommt, auch wenn ab und zu ein heikles Thema ansteht. Mit
der Zeit hat sich das intuitive Verständnis fürs Wollen und
Tun des Partners vertieft.
Ganzheitlich gestärkt
In den Intensiv-Wochenenden, Anbetungszeiten und der Gebetsseelsorge,
die sie im Gwatt in Anspruch nahmen, haben Urs und Yvonne Diem geübt,
auf Gott zu hören und das Empfangene umzusetzen. „Je näher
wir bei Gott sind, desto näher kommen wir einander." Yvonne
erlebte die bedingungslose Liebe des Vaters im Himmel. Bei Urs gab es
„ganzheitliche Stärkung nach völliger Erschöpfung".
Wiederkehrende Stirnhöhlenvereiterungen wurden geheilt, er wurde
ganz gelöst von Belastungen von Vorahnen und von Angst befreit.
„Jeder einzelne Punkt hat sich positiv auf unsere Ehe ausgewirkt".
Denn wenn der eine Ehepartner wieder einen Schritt näher zu Gott
kommt, hinterlässt dies auch beim anderen und in der Ehe positive
Spuren."
Eheglück
Diems verschweigen schmerzliche Schritte nicht. Es galt auch falsche
Verhaltensmuster abzulegen, sie wie „schlechte" Wurzeln ausreissen
zu lassen. „Doch gerade diese Erfahrungen helfen auch in Gesprächen
mit anderen Personen und Ehepaaren, die wir begleiten. Wichtig ist zu
forschen, was Gott will. Er allein weiss den richtigen Rat."
Yvonne ist dankbar für die Wertschätzung, die ihr der Ehemann
heute entgegenbringt. Die gegenseitige selbstlose Liebe wirke wie ein
Jungbrunnen, meint sie, „sie erfrischt, stärkt und hält
jung. Ich habe heute einen anderen Mann." Urs fügt an: „...und
ich eine andere Frau."
Autor: Peter Schmid
Quelle: Jesus.ch
Erlebnisbericht über Monika Schmid
«Ich konnte meinen Eltern vergeben»
Für Monika ist ein neuer Tag angebrochen. Ihr Leben hat sich aufgehellt.
«Ich habe noch an keinem Ort so viel Annahme und Trost erfahren.»
Monika wurde in eine Familie hineingeboren, in der Gefühle und
Wertschätzung keinen Platz hatten. «Der Alltag war von sexistischen
Handlungen und primitiven Äusserungen durchdrungen.» Monika
reagierte darauf, indem sie sich als kleines Kind äusserlich und
innerlich isolierte. Als sie neun Jahre alt war, erkrankte ihre Mutter
an Krebs. Fünf Jahre später starb sie. Der Vater, überfordert,
war nicht für sie und ihre Schwestern da. «Ich beschloss:
Ich brauche niemanden. Die Welt ist es nicht wert, dass ich je wieder
eine Träne für sie vergiesse!»
Mauern und Flüche
Monika lebte für sich, mauerte sich ein, misstraute ihrer Umgebung.
«Ich hatte keine Freunde, lebte Beziehung zu den Katzen, Kühen
und Hunden meines Nachbarn. Ich konnte nicht kommunizieren und geriet
rasch in Streit mit meinem Gegenüber. Ich pflegte ein grosses Repertoire
an Fluchwörtern, fluchte und verfluchte alles und jeden. In der
Nacht hatte ich über Jahre Panikattacken und meinte zu sterben.
Da mein Selbstbild so verzerrt war und ich dachte, keine Daseinsberechtigung
hier auf Erden zu haben, schwieg ich und schluckte alle Ängste.
Ich verdiente keinen Trost, kein gutes Wort, keine Umarmung. Das hatte
ich in meiner Kindheit erlebt und das glaubte ich auch. Ich war nicht
beziehungsfähig.»
Beruflich machte Monika ihren Weg. «Ich war immer gut in der
Schule und was Mädchen meist hassen, liebte ich. In Mathematik
und Algebra schrieb ich Bestnoten. Trotzdem suchte ich mir eine Lehrstelle
als Kleinkinderzieherin und arbeitete danach fünf Jahre als Gruppenleiterin.
Ich identifizierte mich mit den emotional verletzten und vernachlässigten
Kinder und entwickelte eine besondere Sensibilität für sie.»
Später bildete sie sich zur diplomierten Leiterin für Krippen
und ähnliche Einrichtungen weiter.
Sehnsucht nach Gott!
Monika hatte als junge Frau ihr Leben Jesus gegeben; sie gehörte
verschiedenen Freikirchen an. In einer christlich geführten Urlaubsgruppe
erlebte sie elf Jahre später eine persönliche Erweckung. In
dieser Zeit gewann sie auch den Eindruck, dass Gott sie in einen ganzheitlichen
Seelsorgedienst führen wollte. «Ich hatte Hunger und Sehnsucht
nach Gott. Und ich wusste, da gibt es noch viel mehr als was ich bis
jetzt erlebte! Aber ich merkte gleichzeitig, dass mir meine Vergangenheit
im Weg stand.» Monika hatte mehrfach Seelsorge in Anspruch genommen,
«doch verhinderte das verzerrte Vaterbild , dass ich in die Fülle,
die mir Gott-Vater schenken wollte, kommen konnte. Ich kannte Jesus
und den Heiligen Geist; aber ich kannte nicht Gott als Vater.»
In die Kindheit zurückgeworfen
2004 nahm Monika an der Konferenz «Tage der Heilung» in
Thun teil. Sie war auf der Suche nach «Leuten, die ähnlich
ticken». Und stiess auf Menschen, die ihr Verlangen teilten, Gott
übernatürlich und in einer neuen Intimität zu erleben.
Drei Jahre später nahm sie erneut an der Konferenz teil. «Diese
Heilungstage waren turbulent, warfen mich zurück in meine Kindheit
und brachten mich an den Rand eines Zusammenbruchs. Ich erkannte, dass
ich in meinen Emotionen und meinem falschen Vaterbild Heilung brauchte.»
Als Walter Bernhard die «Schule für Heilung» (SFH)
mit eben diesen Schwerpunkten vorstellte, wusste Monika, dass sie teilnehmen
wollte.
Die konkreten Anregungen und Herausforderungen fürs Leben mit
Christus, die an den SFH-Wochenenden im Gwatt weitergegeben wurden,
taten ihr neue Dimensionen auf. Sie musste niemandem etwas vormachen.
«Wenn ich traurig war, durfte ich weinen, wenn ich fröhlich
war, durfte ich lachen, wenn ich bockig war, durfte ich bockig sein.
Da war kein Verurteilen, kein ‚Reiss dich zusammen‘ oder
‚Da solltest du jetzt so langsam drüberstehen...‘.»
Mit der Biographie versöhnt
Dies tat der verletzten Seele von Monika wohl. In der Gebetsseelsorge,
die im Rahmen der SFH angeboten wird, arbeitete Gott weiter an aufgebrochenen
Wunden und heilte sie. «Ich bin immer noch dran, aber es ist schon
viel Heilung passiert. Ich konnte mich mit meiner Biographie versöhnen
und meinen Eltern vergeben. Das setzte weitere Heilung frei. Ich bin
heute viel offener, fröhlicher und spontaner. Das sagen jene, die
meinen Werdegang an der Schule für Heilung mitverfolgt haben, Seelsorgerinnen
und Freunde. Und mein Gott-Vater- Bild wird immer mehr ins rechte Licht
gerückt!»
Intimität mit Gott
Was geschah mit dem Hunger nach Gott? Monika lächelt. «Der
wird immer grösser! Er leitet mich in eine tiefe, noch nicht da
gewesene Intimität mit ihm. Ab und zu beschenkt mich Gott mit einem
übernatürlichen Liebesbeweis! Ich kann von ganzem Herzen sagen:
Jesus liebt mich; und ich liebe diesen Jesus mit jeder Faser meines
Herzens immer mehr!»
Heute sieht sich die Single-Frau auf dem Weg in ihre Berufung. Es fasziniert
und beglückt sie, dass Gott Menschen tief innen heilt und wiederherstellt.
Für sich hält sie fest: «Ich will, dass die Herrlichkeit
Gottes in der Schweiz sichtbar wird, im natürlichen wie im übernatürlichen
Bereich! - Und: s‘chunnt guet!»
Autor: Peter Schmid
Quelle: Jesus.ch

Erlebnisbericht Daniel B.
Am ersten Wochenende erlaubte ich Gott, mir den Zustand meines Herzens
aufzuzeigen. Gott nahm mich beim Wort, zeigte mir den Zustand durch
verschiedene Bilder und berührte mich sanft, Punkt für Punkt.
Das Schöne dabei war, zu erleben, wie mich Gott zwar herausgefordert,
aber nie überfordert hat. Die Angst ist dem Vertrauen gewichen
und tiefe Wunden wurden geheilt.
Erlebnisbericht
Esther G.
Beim Gebet kam so viel Schmerz hoch, den ich als kleines Mädchen
erlebt hatte. Die ganze Einsamkeit, Verlassenheit, eine Urangst und
Panik und all die Enttäuschungen, die ich als kleines Mädchen
hinuntergeschluckt hatte, kamen hoch. Ich durfte alles hinausweinen
und ich erlebte zum ersten Mal, wie der himmlische Vater Zugang hatte
zu meinem Innersten.
Er heilte all die tiefen Lebenswunden. Vorher war alles Kopfwissen und
nun erlebe ich es ganz tief in meinem Herzen. Ich wurde herausgelöst
aus dem Gefängnis der Einsamkeit und begann neu zu leben.
In den Armen des himmlischen Vaters kam ich das erste Mal zur Ruhe.
Ich fühlte mich das erste Mal total geliebt, angenommen, ohne dass
ich etwas tun musste. Seit diesem Tag erlebe ich jeden Tag und auch
in der Nacht, die Liebe des himmlischen Vaters.
Erlebnisbericht
Victor B.
Die Kombination von Lehre, Zeugnissen, prophetischem Gebet und Befreiungsdienst
haben in meinem Leben einen tiefgreifenden Heilungsprozess in Gang gebracht.
Ich erlebe es besonders wertvoll, dass diese themenzentrierte Schule
über mehrere Monate dauert und jeder sich zwischen den Wochenenden
immer wieder seinem gewohnten Umfeld stellen muss. Damit kann der Nachhaltigkeit
der Heilung auch genügend Bedeutung beigemessen werden. Durch das
während der Schule gewachsene Verständnis meiner Identität
in Christus als dem Sohn des Vaters ist es mir gelungen, mich mehr und
mehr von meinem Leistungsdenken zu verabschieden.
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Birgit Ott

Anja Winkelmann

Esther Gerber
Peter A. W.
www.bts-seelsorge.ch/seite41.html

Betty Heimgartner
Monika Schärli

«Ich war am Ende meiner Kräfte»: Susanna Knutti
www.coaching-4-life.ch

«Wir haben erkannt, wie wir aufeinander reagieren»:
Yvonne und Urs Diem

«S’chunnt guet»:
Monika Schmid
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