Rückblick auf das «Jesusfest»
Pressebericht Vollständige
Website
Fotogalerie
Jesusfest, 14. Juni 2008
Ein Heimspiel für Jesus im Berner Oberland
Livenet - Freizeit & Sport, 18.06.2008,
Daniel Gerber
Im Thuner Lachenstadion hatte Jesus ein
Heimspiel. 8000 Menschen kamen ins Berner Oberland, um ihn zu feiern:
mit Alphörnern, Band, Laudatio und einer Krone aus Menschen.
Am Samstag, 14. Juni, stieg im Lachenstadion in Thun das «nationale
Jesusfest». Rund 8000 Besucher kamen und brachten über 2000
Geschenkpakete mit. Vier verschiedene Hilfswerke verteilen sie jetzt
an Bedürftige. Jesus Christus sollte bei diesem Fest nicht nur
zu verherrlicht, sondern auch beschenkt werden, so Initiant Erich Reber.
So wurde auch keine Predigt gehalten, sondern eine Laudatio; von Pfarrer
Geri Keller auf deutsch und von Jean-Claude Chabloz auf französisch.
Die Anwesenden füllten die Tribüne, einige auch die Leichtathletikbahn.
Neben Alphornbläsern und Blechmusikern, die eher traditionelle
Lieder spielten, erklangen auch moderne Töne. Dafür sorgte
die Worship-Band «Purpur».
Tausende Musiker
Die Besucher griffen schliesslich auch selbst in die Tasten und Saiten.
Dem Aufruf des Veranstalters folgend, hatten manche ihre eigenen Instrumente
mitgebracht. Und so wurde Gott auch durch spontane Musikgruppen angebetet.
Besucherin Tamara Rüfenacht: «Vom Stadion aus sieht man ringsherum
die Berge. Für mich war es, als würde der Lobpreis über
die Berge gehen. Ich hatte das Gefühl, dass in der geistlichen
Welt mehr geschieht, als wir sehen können. Da ist eine enorme Kraft,
wenn Gläubige in einer Einheit zusammenfinden.»
Dank aus dem Innersten
Fotograf Friedrich Häner spricht von einer friedlichen Atmosphäre.
«Schön war, dass jung, alt und viele Familien da waren.»
Lieder und Gebet habe er als intensiv und ernsthaft erlebt, so wie er
es noch nie gespürt habe. «Wir erwarteten nicht etwas von
Jesus, sondern dankten ihm aus tiefsten Herzen für alles, was er
getan hat: dass er bis hierher geholfen hat und dass er weiterhin da
ist und die Beziehung zu uns vertieft.»
Reklamation aus Därligen
Wer ein Fest feiert, wird auch von anderen gehört. So war das auch
beim Jesusfest. Vor dem Mittagessen rief Erich Reber zu einem Freudengeschrei
auf. Das erging etwa fünf Minuten lang und liess offenbar das Oberland
beben. Denn sogar die Polizei wurde darauf aufmerksam.
Zwei Beamte fuhren vor; es hatte eine Reklamation gegeben. Die offizielle
Mittagsruhe wurde gestört. Statt, wie vorgesehen, vor 12 Uhr erklang
der Jubel erst gegen 12.15 Uhr. Die Beschwerde kam aber nicht etwa aus
Thun, sondern aus Därligen – aus rund 25 Kilometer Entfernung.
Der Wind muss die Töne weit über den See getragen haben.
Krone von «King’s Kids»
Die Jugendbewegung «King’s Kids» verlegte Linien auf
dem Fussballfeld. Als sich einige Personen darauf stellten, ergab das
von oben gesehen das Bild einer Krone. Jeder einzelne Zacken stand für
besondere Ehrentitel Gottes: Retter, Held, Vater, Friedefürst und
andere.
Der ganze Anlass dauerte rund sechs Stunden. Tamara Rüfenacht:
«Während des ganzen Anlasses regnete es nicht. Manchmal schaute
sogar die Sonne hervor. Als dass Jesusfest fertig war, fielen einige
Tropfen.
|