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Rückblick auf die «Tage der Heilung 2009»
16.-20. Juni 2009, Expo Thun

Autor: Peter Schmid
Quelle: Livenet.ch
Datum: 03.07.2009



Doppelte Schatzsuche in Thun

Die „Tage der Heilung" sind nicht vorbei. Die Konferenz dieses Namens, die seit Jahren Mitte Juni stattfindet, bündelt bloss, was Christen mit Gebet für Heilung übers Jahr tun. Sie werden in Thun ermutigt, mehr von Gott zu erwarten. Diesmal mit zweifacher Schatzsuche.
Konferenzleiter Walter Bernhard blickt zurück auf eine „selten dichte Woche". Gegenüber Livenet erläutert er, dass das Kernteam und 100 geschulte Helferinnen und Helfer an den „Tagen der Heilung" (TDH) mit 300 Dauerteilnehmern zwei Ebenen aufeinander bezogen: Die „äussere Schatzsuche" stellte der kalifornische Gastreferent Kevin Dedmon vor. Gleich wurde sie probiert und geübt: Aufgrund von persönlichen Merkmalen, die sie vorweg notiert hatten, suchten die Teilnehmenden in der Stadt mit Passanten ins Gespräch zu kommen, um ihnen darzulegen, wie kostbar sie für Gott sind, und für sie zu beten.
In der „inneren Schatzsuche" ging es um die eigenen geistlichen Gaben und Talente. Die viertägige Konferenz in der Thuner Expohalle diente laut Walter Bernard dazu, sie auszugraben, ihren Wert zu erkennen und sie auf Mitmenschen zu beziehen. „Damit die äussere Schatzsuche gelingt, muss die innere mitkommen." Nur so, sagt der Gebetsleiter, können Christinnen und Christen, die anderen dienen, „lange laufen", ohne auszubrennen.

„Lass die Güte Gottes zu den Menschen durchsickern"
Der kalifornische Pastor Kevin Dedmon geht davon aus, dass der Heilige Geist als Evangelist die besten Ideen hat. Dass er Christen zum Herzen von Menschen führt und ihr Gebet ihnen zum Heil gereicht, hat Dedmon, „Erfinder" der Schatzsuche und Autor zweier Bücher, hundertfach erlebt. Es gehe darum, „die Güte Gottes zu den Leuten durchsickern zu lassen", sagte er in Thun. Ihn koste es weiterhin Mut, unbekannten Menschen im Glauben etwas Unmögliches zuzusprechen.

Dedmon erzählte von einer Krebsheilung und wie durch geistgeleitete Kontakte in seiner Stadt an einem Tag ein Hindu und ein Muslim Christus kennenlernten. Ein Schweizer Ehepaar, das seit Jahren in Dedmons Umfeld arbeitet, schilderte begeisternde Erfahrungen und gab Tipps.

Lachen - und Risiko für Gott: Aufsteller von Kevin Dedmon in Thun

Gebet in der Stadt, nachmittags um vier
In Thun machten sich einige Dutzend Gruppen nach kurzer Instruktion ans Werk: Sie suchten in der Stadt die Personen anzutreffen, von denen sie mehrere Eigenschaften und ein vermutliches Bedürfnis - im Vertrauen auf den Heiligen Geist - auf ihrem Blatt notiert hatten. Auf einen Mann in der Stadt trafen nicht weniger als 12 Merkmale zu. Es stellte sich heraus, dass er einen Hirnschlag erlitten hatte. Gern liess er für sich beten.

Eine Frau, die mit ihrem Baby im Wagen unterwegs war, zählte, als die Christen sie ansprachen, gleich mehrere Themen fürs Gebet auf. Als die Christen um Segen für sie baten, hatte sie Tränen in den Augen.

„Wie kommen Sie darauf, dass auch mein zweites Knie schmerzt?"
Eine zweite Frau, die die Schatzsucher aufgrund der Krücken und des roten T-Shirts ansprachen, war zuerst abweisend: Was sollte Gebet für ihr Knie? Verblüfft war sie, als eine Christin einen Eindruck äusserte: dass auch das andere Knie verletzt sei. Wie konnte diese fremde Frau das wissen?

Eine Frau hatte wie notiert blonde Haare, trug einen violetten Schal und stand vor der Apotheke. Die Schatzsucher erfuhren, dass ihr die Lehrabschlussprüfung bevorstand. Vor dem Supermarkt traf eine Gruppe eine Frau. Höchst erstaunt, dass sie auf ihr Knieleiden und Atemprobleme angesprochen wurde, liess sie für sich beten. Nachher sagte sie, die Schmerzen seien gewichen. Ein Drogenabhängiger wunderte sich, dass er am selben Nachmittag dreimal von Christen angesprochen wurde. Dies gab ihm so zu denken, dass er Gebet annahm.

Mutmacher, Lobpreis, Lehre - und Mahnungen
Die Schatzsucher erzählten ihre (positiven) Erfahrungen an den TDH-Abenden in der Expohalle. Andere hatten sich an den Nachmittagen darauf konzentriert, bei sich und anderen Schätze freizulegen und sie als Gaben und als Werkzeuge für Seelsorge und Begleitung einzuüben. Mehrere Predigten (Evelyne Schären über die Geschichte des Himmels, Kevin Dedmon über Salbung), Lobpreiszeiten mit der von Ruth Allenbach gefühlvoll geleiteten Band und nüchterne Mahnungen würzten das Konferenzmenu.

Zum Abschluss liess Walter Bernhard fünf Teilnehmende kurz berichten, „um der Depression nach der Konferenz vorzubeugen": Die Halle hörte, dass es sich lohnt, dranzubleiben, falls es nach den Thuner Mut-, Wunder- und Lob-Tagen daheim nicht gleich weitergeht. Die TDH-Leute sollen „nicht auf Thun fixiert sein, sondern auf Jesus Christus schauen".

Die nächste Schule für Heilung im Herbst
Die Vertiefungsseminare, die Bernhards Team anstelle des üblichen Jahreskurses „Schule für Heilung" im Gwatt seit dem letzten Herbst für dessen Absolventen durchführte, haben laut dem Gebetsleiter gute Früchte getragen. Ein sichtbares Ergebnis sind 20 regionale Gruppen von Beterinnen und Betern, die vom Heiligen Geist Leitung im Dienst an Kranken, Verletzten und Bedürftigen erwarten. Healing Rooms‘ werden eingerichtet und der Öffentlichkeit bekannt gegeben. Im September soll im Gwatt die Schule für Heilung 2009/2010 mit dem Einführungswochenende starten. Gegen 200 Personen haben sich angemeldet; einige Plätze sind noch frei.

Autor: Peter Schmid
Quelle: Livenet.ch
Datum: 18.06.2009


Lachen - und Risiko für Gott


Gott lacht! An den Thuner "Tagen der Heilung" sprach am Mittwochvormittag der kalifornische Evangelist Kevin Dedmon von der Freude, die Gott den Kindern seines Reiches schenkt. Freude - und Kraft zu heilen.

Kevin Dedmon liebt es einfach. "Wenn ich bete, kommt der Himmel her. Wenn Gott kommt, tut er Gutes. Gott ist immer gut - und alles was er tut, ist gut." Im Gegensatz zum Dieb, der laut der Bibel "kommt, um zu stehlen, zu zerstören und umzubringen", ist Jesus gekommen, damit wir Leben in Fülle haben. Dahinter steht Gott, der immer Gutes im Sinn hat. "Wenn wir beten, gibt es ihm eine Gelegenheit, seine Güte freizusetzen."

Die Bibel liest Dedmon unter diesem Gesichtspunkt: "Jesus setzte die Güte Gottes frei und Menschen konnten auf eine andere Ebene gelangen." Da war die verachtete Frau, die am Brunnen Wasser holte, als sie niemand da wähnte. Nachdem Jesus mit ihr gesprochen hatte, wagte sie, in der Stadt den Leuten von ihm zu erzählen.

Gottes Name
Dedmon betont an den "Tagen der Heilung", dass Gott von Natur, von seinem Charakter, seinem Willen her der Heiler ist. "Sein Name ist Heilung (Jahwe Rapha) - nicht zeitweise, sondern immer." Gottes Wille zu heilen lasse sich an diesem Namen ablesen. Der Mann aus Kalifornien ruft dazu auf, Gott nicht einzuschränken ("einige wenige heilt er, vielleicht") - denn es ist Gottes Wille zu heilen. "Wir werden heute morgen Wunder sehen."

Redmon spricht den Schweizer Christen (nicht als erster Amerikaner) eine Vorreiterrolle für eine grosse geistliche Erweckung zu. "Es ist Zeit für die Ernte: dass es auf die Erde kommt, wie es im Himmel ist. Es ist Zeit, die Güte Gottes zu zeigen! Die Gute Nachricht zu tun."

Wer ist hungrig?
Im Saal werden einzelne 'Halleluja'-Rufe laut. Dedmon wünscht sich mehr; er setzt auf das Verlangen nach Gott, den Hunger, seine Herrlichkeit und seine Wunder zu sehen. Denn "wir sind Stellvertreter Christi - wir haben sein Wesen auszudrücken." Dazu befähigt der Heilige Geist, der

nach der Zusage von Jesus "in alle Wahrheit leitet". Der Kalifornier, von Gottfried Bernard engagiert übersetzt, setzt dazu die Bitte von Paulus, "dass Gott den Geist der Weisheit und Offenbarung gebe" (Epheser 1,17). Weisheit und Offenbarung sollen freigesetzt werden an diesem Morgen.

Es folgt ein kirchengeschichtlicher Exkurs. Die Reformatoren setzten, was Gott ihnen gezeigt hatte, in einer Weise absolut, dass sie Täufer und jene, die weitere Offenbarungen erwarteten, unterdrückten. Daher gilt es, so Dedmon, dass wir "unsere Vergangenheit nicht verleugnen oder vergessen sollen, sondern sie ehren und dem Herrn danken für Durchbrüche. Aber wir können nicht stehen bleiben, wo wir sind. Gott will, dass wir vorwärts gehen. This is the time to get a greater revelation of who God is - dies ist die Zeit, eine grössere Offenbarung von Gottes Wesen zu empfangen."

"I pray - he comes"
Dies befähigt, im Dienst an Bedürftigen und Kranken zu wachsen. Dedmon, der in der Evangelisationsschule des bekannten Pastors Bill Johnson in Redding in Kalifornien unterrichtet, bezeichnet sich als "Assistant des grossen Arztes". Es ist ganz einfach: "I pray - he comes. Das ist unsere Partnerschaft."

Himmlisches Gelächter
Und dann bringt er die Versammlung zum Lachen. Denn Freude sei ein Drittel des Reiches Gottes (neben Gerechtigkeit und Frieden). Dedmon erinnert an Abraham und Sara, die über die Verheissung der Schwangerschaft lachten und ihren Sohn den aussergewöhnlichen Namen "Lachen" gaben. Er erinnert an das Baby, das im Mutterleib sprang, als die Mutter von Jesus in seine Nähe kam. Er erinnert an die Verheissung von Freudenöl statt Asche (Jesaja 61). Und erzählt von einer Heilung: Jemand hielt ihm seinen durch einen Sägeunfall verstümmelten Daumen hin. Er lachte - während mehrerer Minuten - in der Freude über Gottes Güte und heilsame Kraft. "Danach sah ich seinen Daumen an - und er sah ganz neu aus. Der Mann dachte, er habe mir den falschen Daumen hingehalten. Dann begann er auf und ab zu springen: ‚Ich habe einen neuen Daumen!'"

Wenig später, so Dedmon, liess Gott auch einen neuen Daumennagel wachsen. "In seiner Gegenwart ist alles möglich. In seiner Gegenwart ist die Fülle der Freude" (Psalm 16,11). Und was tun mit jenen, denen die Tränen zuvorderst sind? "Natürlich weinen wir mit den Weinenden - aber unser Ziel ist, ihnen Gute Nachricht zu bringen, ihre Trauer in Freude zu verwandeln."

Demo des Geistes Gottes
Dedmon bringt es auf den Punkt: "Unser Vater im Himmel ist glücklich, wenn er seine Kinder lachen sieht." Während in der Halle mehr und mehr Lachen laut wird, macht der grossgewachsene Kalifornier Lust auf "kindliche, übernatürliche Liebe, neue Ebenen der Offenbarung - Weisheit, Gott am Werk zu sehen und seine Absichten zu erfassen". Und dies als Evangelist, der Menschen nicht mit Argumenten überzeugen, sondern mit einer Demo des Geistes Gottes überraschen will: "In seiner Gegenwart ist alles möglich."

Zum Abschluss des Vormittags werden die Teilnehmenden eingeladen, durch einen ‚Tunnel der Freude' zu gehen und sich dabei mit Freude beschenken zu lassen. Die Halle ist mit Lachen erfüllt. Nach der Mittagspause geht es darum, diese Freude an Menschen weiterzugeben – in der so genannten Schatzsuche.

 

 


Flyer


Flyer Tage der Heilung 2009 (PDF gross)

Flyer Tage der Heilung 2009 (PDF klein)


Innere Schatzsuche: Gespräche, Seelsorge, gebet um Freisetzung in kleinen Gruppen.



Doppelte Schatzsuche: Walter Bernhard (rechts) band den Gastreferenten Kevin Dedmon ins Gesamtthema ein. In der Mitte der Übersetzer Gottfried Bernard.



Training für Allwetter-Christsein: Worship an den ‚Tagen der Heilung‘.



Schatzsuche macht Spass: Ein Trupp an der Thuner Schiffländte.


Entdecken, was Gott für uns bereithält: Evelyne Schären vor der Ährenkulisse in der Expohalle.

 

 

 

 

 


Gott hier und jetzt repräsentie-ren: Kevin Dedmon an den "Tagen der Heilung" in Thun.



"Unmögliches ist möglich bei dir": Worship in der Thuner Expo-Halle.



Mehr von Gottes Offenbarung – jetzt: Kevin Dedmon mit Übersetzer Gottfried Bernard.